Unsere Website ist jetzt digital barrierefrei dank Eye-Able® und Aktion Mensch!

Inklusion ist der Firma Eye-Able® eine Herzensangelegenheit – so ist es auf ihrer Firmenwebsite zu lesen:

„Die Geschichte von Eye-Able® ist geprägt von CEO Oliver Greiner und seinen persönlichen Beziehungen zu Menschen mit Behinderungen. Sein bester Freund Lennart sieht aufgrund einer genetisch bedingten Sehstörung weniger als 15 %. Deshalb weiß Oliver aus erster Hand, wie unzugänglich die digitale Welt sein kann. Nachdem Lennart sein Studium wegen seiner Behinderung abbrechen musste, machte sich Oliver daran, eine Lösung für die zahlreichen Probleme zu finden, mit denen Menschen tagtäglich auf Websites konfrontiert sind.

Nach mehr als fünf Jahren Forschung, Interviews und Eye-Tracking-Analysen mit Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen aus allen Altersgruppen wurde eine Liste von Problemen erstellt. Diese beinhaltete die häufigsten Fehler und Stolperfallen bei der Bedienung von Websites. Aus dieser Liste wurden anschließend mögliche Lösungen entworfen. Der nächste Schritt war die Zusammenarbeit mit Blindeninstituten bei der Entwicklung von Hilfsmitteln zur Verbesserung der Zugänglichkeit durch individuelle Anpassung einer Webschnittstelle.

Heute arbeitet das Eye-Able®-Team weiterhin mit Menschen mit Sehbehinderungen zusammen, um die bestehenden Funktionen zu verbessern und den Funktionsumfang zu erweitern.“

Zudem bietet Eye-Able® einen enorm guten Service an: Das Team stand uns nicht nur bei der Implementierung der Software mit Rat und Tat zur Seite, sondern hat uns auch wertvolle Tipps zur Finanzierung gegeben. So haben wir einen Antrag für eine Mikroförderung bei der Aktion Mensch gestellt, die die kompletten Kosten übernommen hat!

Probiert es einfach mal aus: Klickt auf das weiße Männchen auf schwarzem Grund, das sich rechts auf dieser Seite befindet! Dort habt Ihr die Möglichkeit mit über 25 Funktionen die Website so anzupassen, wie es für Euch angenehm ist, z.B. mit einer veränderten Schriftgröße, Farbkontrasten, Blaufilter oder Nachtmodus.

Wer mehr Informationen über Eye-Able® bekommen möchte, findet diese auf der Website der Firma oder in diesem Erklärfilm. Eindrucksvoll ist auch der Bericht des Bayerischen Rundfunks über eine Nutzerin der Eye-Able®-Software!

Und zur Mikroförderung der Aktion Mensch geht es hier!

Inklusiv Paddeln auf dem Aasee

Bei schönstem Wetter haben wir unserer erste Tour mit dem Riesen-SUP auf dem Aasee unternommen! Und es hat allen großen Spaß gemacht!

 

Wer Lust hat, einmal bei uns auf dem rollstuhltauglichen Riesen-SUP mitzufahren kann sich gerne melden unter: muenster@inklusivdenken.de. Touren auf dem Aasee werden leider die Ausnahme bleiben, aber auf der Werse ist es mindestens genauso schön! Damit niemand aus finanziellen Gründen ausgeschlossen wird, bieten wir die Touren kostenlos an. Spenden sind aber immer willkommen:

MÜNSTER INKLUSIV DENKEN e.V. / IBAN: DE81 4036 1906 1010 0144 00

Wir nehmen wieder Fahrt auf!

Im wahrsten Sinne des Wortes:
Mit finanzieller Unterstützung der KIB (Kommission zur Förderung der Inklusion von Menschen mit Behinderungen) der Stadt Münster haben wir uns ein Inklusions-SUP bestellt, das in Kürze geliefert wird. Wir freuen uns schon sehr auf die Touren, die wir damit sogar mit Münsteraner*innen, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind, erleben werden. Wer eine Fahrt mit uns wagen möchte, kann sich gerne melden unter: britta.moewes@inklusivdenken.de!

Quelle: https://nature-guides.com/produkt/manta/

Einladung zum 3. Themenabend zu „Selbstbestimmt Leben?!“

Nach langer Pause ist es endlich soweit: Der 3. Themenabend zur Veranstaltungsreihe „Exklusion und Inklusion – früher und heute“ steht kurz bevor!

Am 14. April 2021 um 18 Uhr geht es dieses Mal in einer Online-Veranstaltung um „„Selbstbestimmt Leben?! – Von den Anfängen der Bewegung in den 70ern bis heute“.

Den Impulsvortrag hält Sigrid Arnade. Sie war bis Januar 2020 Geschäftsführerin der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland e.V., ist Mitbegründerin des Deutschen Behindertenrats und hat an den Verhandlungen zur UN-BRK in New York teilgenommen.

Zur „Podiumsdiskussion“ kommen hinzu: Birgit Edler, Mitgründerin des Vereins Ambulante Dienste e.V. in Münster, der es sich zum Ziel gesetzt hat, Menschen in Münster ein selbstbestimmtes und eigenständiges Leben außerhalb von Sondereinrichtungen zu ermöglichen.
Und Oliver Schneider, Referent im Kompetenzzentrum Selbstbestimmt Leben des Regierungsbezirks Münster.

Unser Verein unterstütz an diesem Abend mit der Moderation der Podiumsdiskussion!

Nach der Veranstaltung gibt es die Möglichkeit, auf der digitalen Plattform Wonder.me in den Austausch miteinander zu kommen.

Anmeldungen sind möglich unter www.s-inn.net/veranstaltungen/selbstbestimmt-leben, telefonisch unter
0251/41767-62 oder per Mail an c.jeggle@katho-nrw.de.

Teil 2 der Themenreihe „Exklusion und Inklusion – früher und heute“

Nach dem Auftakt erfolgreichen Auftakt der Themenreihe fand am 22. Januar 2020 der zweite Themenabend in der KatHO Münster statt.

Diesmal stand die Unterbringungssituation von Menschen mit Behinderung in Einrichtungen der Behindertenhilfe und der Psychiatrie in der Nachkriegszeit im Fokus. Das Leben in Anstalten war für Menschen mit Behinderung häufig von Exklusion und Gewalt geprägt. Eindrucksvoll schilderten dies Dr. Nils Löffelbein und unsere Vorstandsvorsitzende Britta Möwes in ihren Vorträgen. Anschließend gab es eine rege Diskussion.

Foto: Anna Behrendt

Den Presseartikel der KatHO zur Veranstaltung finden Sie hier!

ERFOLGREICHER AUFTAKT DER THEMENREIHE „EXKLUSION UND INKLUSION – FRÜHER UND HEUTE“

Anlässlich des 10-jährigen Bestehens der UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland haben wir gemeinsam mit dem Transfernetzwerk Soziale Innovation an der KatHO Münster die Idee einer Themenreihe entwickelt über „Exklusion und Inklusion – früher und heute“.

Diese ist nun mit dem ersten Themenabend am 4. Dezember 2019 gestartet mit einem Vortrag von Dr. Götz Aly über „Die Belasteten – Deutungsmuster von Behinderung in den Jahren 1938-1945“. Aly arbeitete in seinem Vortrag die Puzzleteile heraus, die zu den tausendfachen Euthanasiemorden zwischen 1939 und 1945 führen konnten.

Foto: Jule Wevering

Über 100 Zuhörer*innen verfolgten gebannt seinem Vortrag, der sich auf sein Buch „Die Belasteten – Euthanasie 1939-1945 – Eine Gesellschaftsgeschichte“ stützte.

Weitere Informationen über den Themenabend finden Sie hier!

ZEITZEUG*INNEN GESUCHT!

Rampenzugang Stadtbücherei Münster

 

Wir möchten gemeinsam  mit Münsteraner*innen mit Beeinträchtigungen eine Stadtführung zum Thema Inklusion entwickeln!

Dabei soll es um folgende Fragen gehen:

Wie inklusiv ist Münster eigentlich?
Wo gibt es Barrieren, die Ihnen die Teilhabe an der Gesellschaft erschweren?
Wo läuft es schon gut?
Was benötigen Sie oder wünschen Sie sich, damit Münster inklusiv wird?

 

Sprechen Sie uns gerne an oder schreiben Sie uns an: muenster@inklusivdenken.de

Hier geht’s zum Poster „ZEITZEUG*INNEN GESUCHT“

 

Unsere Auftaktveranstaltung: Gemeinsam lernen macht schlau!

Bekannte Expert*innen aus ganz Deutschland diskutierten am Mittwoch, 5. September 2018,  in der PRIMUS Schule Münster zum Thema „Eine Schule für alle – wie Inklusion funktioniert und alle einen Mehrwert davon haben“.

 

Knapp 150 Teilnehmer*innen folgten der von Holger Beller (WDR) moderierten Debatte darüber, auf welchem Stand sich Deutschland in puncto Inklusion in Schulen derzeit befindet. Zur Begrüßung äußerte der Schulleiter der PRIMUS-Schule Dr. Reinhard Stähling, der gemeinsam mit dem neu gegründeten Verein MÜNSTER INKLUSIV DENKEN zur Veranstaltung geladen hatte, seine große Zuversicht, dass sich Inklusion überall durchsetzen werde.

 

Volles Haus bei der Auftaktveranstaltung des Vereins „Münster Inklusiv Denken“ in der Aula der PRIMUS Schule Münster. Foto der fast vollbesetzten Aula der Primus Schule.
Volles Haus bei der Auftaktveranstaltung des Vereins MÜNSTER INKLUSIV DENKEN in der Aula der PRIMUS Schule Münster.

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Was bedeutet Inklusion?

Inklusion bedeutet, dass alle Menschen vollständig und gleichberechtigt am gesellschaftlichen Leben teilhaben können. Das ist leider für viele Menschen nicht ohne Probleme der Fall.

Unsere Gesellschaft hat eine lange Tradition, dass Menschen, die nicht in die Norm passen, ausgegrenzt werden und ihr Leben in Alternativstrukturen (z.B. Sonderschulen, Wohnheime, Werkstätten) verbringen. Dadurch entwickelte sich eine „Mehrheitsgesellschaft“, die an den Bedürfnissen der „normalen“ Menschen orientiert ist. In dieser Mehrheitsgesellschaft kann man sich gut bewegen, wenn man z.B. Deutsch spricht, gut sehen, hören, gehen und verstehen kann. Kann man das jedoch nicht, stehen einem vielfach Barrieren im Weg.

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